Verbraucherschule
Hoher Besuch an der Emil-Fischer-Schule: Verbraucherschutz hautnah erlebt
Nachdem wir im März als Verbraucherschule (Gold) ausgezeichnet wurden, erhielten wir eine besondere Anfrage: Ob wir unsere Schule im Rahmen eines Besuchs der Bundesverbraucherschutzministerin Frau Dr. Hubig vorstellen und Einblicke in unsere Arbeit rund um die Verbraucherbildung geben würden? Selbstverständlich! Am 29. Juni war es dann so weit.
Der Besuch begann dort, wo nachhaltiges Lernen bei uns ganz praktisch wird: auf unserer Streuobstwiese und im Schulgarten. Dort begrüßten die Schulleiterin, Frau Brandenburg-Kühne, und Frau Vogel-Wentzeck (Nachhaltigkeitsbeauftragte) gemeinsam mit Schülerinnen und Herrn Luck die Gäste – die Bundesministerin Frau Dr. Hubig, die Vorständin der Verbraucherzentrale Bundesverband Frau Pop und weitere Vertreterinnen der Verbraucherschule, der Senatsverwaltung sowie verschiedene Referenten. Wir erhielten spannende Einblicke in die Entstehung, Pflege und Bedeutung des Schulgartens, der Streuobstwiese und des Grünen Klassenzimmers. Besonders schön: Frisch geerntete Minzblätter und Beeren aus dem Schulgarten fanden direkt Verwendung als Dekoration für unser hausgemachtes Johannisbeer-Dessert – ein kleines, aber leckeres Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Genuss zusammengehören.
Im Anschluss führte der Rundgang in unsere Seminarküche. Dort warteten bereits Vertreterinnen und Vertreter der Schülervertretung auf die Gäste. Nach einem kurzen Einblick in unsere Schule entwickelte sich schnell ein lebendiger Austausch zwischen der Ministerin sowie Frau Pop und unseren Lernenden. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: „Welche Bedeutung hat Verbraucherbildung für die Ausbildung?“ oder „Worauf achten Sie persönlich beim Konsum?“ Unsere Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Meinungen und Sichtweisen selbstbewusst und reflektiert einzubringen.
Ein weiterer Höhepunkt des Besuchs war die Diskussionsrunde mit Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Frage, ob soziale Medien für Minderjährige stärker reguliert oder sogar verboten werden sollten. Die Jugendlichen brachten ihre unterschiedlichen Perspektiven engagiert ein, argumentierten sachlich und diskutierten mit großem Interesse über Chancen, Risiken und die Verantwortung von Politik, Plattformen und Nutzerinnen und Nutzern. Der offene Austausch machte deutlich, wie wichtig Medienkompetenz und Verbraucherbildung für junge Menschen sind.
Den Abschluss bildeten ein gemeinsames Gruppenfoto und eine herzliche Verabschiedung. Für unsere Schule war dieser Besuch eine besondere Anerkennung unserer Arbeit im Bereich der Verbraucherbildung und zugleich eine wertvolle Gelegenheit, mit politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen.
Wir bedanken uns herzlich für das Interesse an unserer Schule und für den inspirierenden Austausch – ein Tag, der uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Weiterführende Links:
Übersicht der Berliner OSZ
Verbraucherschule an der EFS
Video-Projektbeitrag Verbraucherschule
Text: Judith Vogel-Wentzeck und Nicole Brandenburg-Kühne
Bildnachweise: Christina Plötz und Talat Alp










